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Der Jugendbürgermeister
Vor zehn Jahre hat Daniel mit Freunden eine Partei gegründet und Peto zog bei der Wahl 1996 mit 6,1 Prozent gleich in den Stadtrat ein. Bei der Wahl 2009 erreichten sie fast 30 % und stellen zudem den Bürgermeister. Unterstützt werden sie von vielen SchülerInnen des Otto-Hahn Gymnasiums. Aber auch ältere Leute wählen die junge Partei.
Mittlerweile sind bei Peto (das bedeutet „ich fordere“) über 250 zumeist junge Menschen aktiv. Nach eigener Aussage gibt es aber keine einheitliche politische Richtung, noch wolle sich die Partei links oder rechts verorten: die vertretenen Positionen sind innerhalb der Partei unterschiedlich. Entscheidungen werden sachorientiert getroffen, z.B. für den Erhalt von Sportplätzen oder Jugendeinrichtungen. Obwohl der Internetauftritt eher konservativ daher kommt ist Peto eine Jugendpartei: Peto bringt den Standpunkt von Jugendlichen ein, wo diese deutlich unterrepräsentiert sind. Außerdem versuchen sie Jugendliche über Kommunalpolitik zu informieren und sie auf den Geschmack zu bringen, selber aktiv zu werden. Nicht selten wurden die jungen PolitikerInnen in den letzten Jahren von den Senior-Parteien, wie der CDU belächelt; jetzt werden diese nicht mehr drum herum kommen, sie ernst zu nehmen und mit ihnen auf Augenhöhe zu verhandeln. Spannend wird sein, ob die Monheimer Politik sich jetzt wirklich mehr für die Interessen von Kindern und Jugendlichen einsetzt. In der überalterten Politikbetrieb klingt es fast absurd: Damit die Interessen der Älteren nicht außen vor bleiben, hat die Partei jetzt auch eine Arbeitsgruppe 30plus gegründet.
Weiterführende Links
www.peto.deSchlagworte: Politk, Partizipation
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