Login

Sissi? Franz! Städtetour Wien vom 27. – 31. März 2010
Schönbrunn, Sachertorte und (ur-)schöne Wanderungen - auf unserer 5-tägigen Städtetour durch Wien wurde unser natürliches Bedürfnis nach Kultur, Zerstreuung („ausrasten“ – im wienerischen Sprachgebrauch wörtlich zu verstehen) und Bewegung mehr als befriedigt. „Ka' Ding“, sollte man meinen – und tatsächlich kehren wir zwar müde und mit schmerzenden Füßen, aber auch außerordentlich zufrieden und bereichert aus der Kaiserstadt zurück.
Auf dem vielseitigen Plan standen nicht nur ein anspruchsvolles und äußerst unterhaltsames Kultur- und Bildungsprogramm (z.B. das beeindruckende Hundertwasserhaus, welches uns den Künstler als kreativen und idealistischen „Naturfreund“ offenbarte; der Besuch der Kaisergemächer im Schloss Schönbrunn; die Führung im österreichischen Parlament; ein Abstecher in das jüdische Museum sowie die sehr gelungene Inszenierung des „Gott des Gemetzels“ im Wiener Burgtheater) sondern auch der Austausch mit der sympathischen Ortsgruppe der Wiener Naturfreunde: Gleich am ersten Abend lernte man sich in gemütlichem und ungezwungenen Rahmen einer Art inoffiziellen Frühlingsfestes kennen und mögen, um am folgenden Tag gemeinsam eine mehrstündigen Wanderung durch den Lainzer Tiergarten – ein naturgeschütztes Waldgebiet am Stadtrand – zu unternehmen.
Über die Tristesse unserer unspektakulären, außerhalb gelegenen „Herberge“ tröstete uns spätestens die Fahrt mit der Ringtram hinweg - einer Straßenbahn, die an den schönsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wiens vorbeiratterte und uns einen fulminanten Gesamteindruck vermittelte.
Im Anschluss erkundeten wir den 1. Bezirk der uns mit seiner eleganten Architektur, dem romantischen Burggarten, der weitläufigen Einkaufsstraße, den typischen Wiener Kaffeehäusern und traditionellen „Heurigen“ beeindruckte. Eingekehrt wurde u.a. in die berühmten Cafés „Central“ und „Demel“, ein krönendes letztes Mahl nahmen wir im „Zwölf Apostel Keller“ ein, wo Wiener Spezialitäten in einem urigen Kellergewölbe serviert wurden.
Weitere Highlights waren neben dem nächtlichen Ausflug zum Prater, den ausgedehnten Picknicks im Burggarten mit Semmeln und „Almdudler" die regelmäßigen, zeitintensiven Fahrten mit diversen öffentlichen Verkehrsmitteln, welche uns immer wieder Gelegenheit zum Innehalten, Sinnieren und Ausrasten boten.
Unsere letzten Stunden in der Donaumetropole verbrachten wir letztendlich im imposanten Café Sacher bei einer originalen Sachertorte und der obligatorischen Wiener Mélange.
Im Endeffekt haben wir nicht nur unglaublich viele Eindrücke gewonnen, interessante Orte und Menschen kennen gelernt und im wahrsten Sinne des Wortes „unseren Horizont erweitert“, sondern auch das Geheimnis des „Pfudel“ gelüftet… Es hat sich definitiv gelohnt!
Svenja R.
Naturfreundejugend Hessen
Anmerkung der Redaktion:: Wer nicht weiss, was ein "Pfudel" ist, einfach mal bei den Hessen nachfragen... mh8me8ms8ms8me8mn8m@8mn8ma8mt8mu8mr8mf8mr8me8mu8mn8md8me8mj8mu8mg8me8mn8md8m.8md8me8
Galerie
Weiterführende Links
www.naturfreundejugend.de/unterwegsDie nächsten Termine
01.04.2012 – 08.06.2012
[Fortbildung] Paddelwoche
16.05.2012 – 20.05.2012
Wildwasserkanu & Kletterwand
18.05.2012 – 19.05.2012
„Robin-Hood“ Erlebniswochenende am Kemitzenstein (NF Bad Staffelstein)
alle Termine

