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Literatur Wettbewerb der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie

Wie kann Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen verwirklicht, wie Barrieren überwunden werden? Literarische Werke rund um dieses Thema zeichnet die Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie anlässlich der Jahreskampagne 2011 des Deutschen Caritasverbandes „Selbstbestimmte Teilhabe für Menschen mit Behinderung“ aus.Gesucht werden literarische Texte wie Kurzgeschichten, Essays, Novellen, Märchen oder Gedichte, die nicht mehr als 70.000 Zeichen umfassen.

Eine Freundin aus dem Jenseits

Es ist reiner Zufall, dass Lucas auf Violet Park stößt, und doch verändert sie sein Leben für immer. Genau genommen ist es die Urne, in der sich Violets Asche befindet, und die seit fünf Jahren einsam und verlassen in einer Taxizentrale steht. Sie weckt so sehr Lucas' Mitgefühl, dass er beschließt herauszufinden, wer sie ist, und sich um sie zu kümmern. Nicht zuletzt deswegen, weil er das Gefühl hat, dass die alte Dame aus dem Jenseits den Kontakt zu ihm sucht. Dabei entdeckt er jedoch nicht nur die Geschichte von Violet, sondern auch seine eigene. Und die seines Vaters...

Tiere essen

Wie viele junge Menschen schwankte der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?

Das absolut wahre Tagebuch eines Teilzeit-Indianers

„Armut macht weder stark noch lehrt sie einen, nicht aufzugeben. Nein, Armut bringt einem nur bei, arm zu sein.“ Der Junge, der diesen Satz sagt, ist 14 Jahre alt, hat Wasser im Kopf, lispelt, stottert, hat eine dicke Brille und riesige Hände und Füße. Außerdem ist er hochintelligent.

Was ist ein Ohrenkuss?

„Man hört und liest so vieles - das meiste geht davon zum einen Ohr hinein und sofort zum anderen Ohr wieder hinaus. Aber manchmal ist etwas auch wichtig und bleibt im Kopf — das ist dann ein Ohrenkuss.“ So erklären es die AutorInnen der Zeitschrift Ohrenkuss.

Eine Revolution, die wächst: Guerilla Gardening

In deiner Stadt dominiert die Farbe grau? Die städtischen Blumenbeete sind eher dürftig? Deinen grünen Daumen juckt es etwas auszuprobieren, aber du hast weder Garten noch Balkon? Schon mal Guerilla Gardening versucht?

Ein fremder Blick auf Deutschland – Wiederentdeckung von Hans Paasche und Lukanga Mukara

Als Hans Paasche 1912 und 1913 erstmals die Briefe von Lukanga Mukara in der Zeitung veröffentlichte, war die Aufregung groß. Was Lukanga Mukara oft mit großem Staunen und einfachen Worten seinem König schildert, ist eine kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Gesellschaft und den damaligen Werten und Bräuchen. Aber auch heute stelle ich mir beim Lesen oft die Frage: „Was hat sich wirklich geändert?“

Buchbesprechung: "A long way down"

"Can I explain why I wanted to jump off the top of a tower block?" So beginnt die Geschichte um vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da wären der Fernsehmoderator Martin, der gerade seinen Job verloren hat, Maureen, die mit der Pflege ihres behinderten Sohns überfordert ist, der Pizzabote JJ, der eigentlich Musiker werden wollte, und die schwererziehbare Jess, Tochter eines angesehenen Ministers. Sie alle verbindet der Wunsch, ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Geocaching – Das moderne Spiel der Schatzsuche

Navigationssysteme gehören mittlerweile bei vielen schon zum Alltag. Doch nur die wenigsten wissen, dass man mit einem solchen System noch viel mehr machen kann, als sich nur den Weg weisen zu lassen.„Geocaching“ ist das Stichwort. Gemeint ist dabei eine moderne Schatzsuche mit dem „Global Positioning System“, kurz GPS. Die Regeln sind ganz einfach: Eine Person versteckt einen Schatz und stellt die Koordinaten mit einer kurzen Beschreibung ins Internet. Jeder, der Lust hat einen Cache zu machen, kann sich dort unter dem vielfältigen Angebot bezüglich Art, Gelände, Länge und Schwierigkeitsgrad etwas passendes heraussuchen.

Der Panther ist los - ein Ökokrimi

Alles beginnt mit einem Eklat in der Biostunde, bei der meistgehassten Lehrerin der Schule Mrs. Stark.Auf der Exkursion am nächsten Tag in den Sümpfen von Florida verschwindet die Lehrerin spurlos mitten in einem ausbrechendem Buschfeuer. Marta und Nick, zwei Schüler von Mrs. Stark stellen Nachforschungen an. Sie geraten nicht nur immer tiefer in den Dschungel, sondern es tauchen auch immer mehr verwirrende Informationen auf, die auf einen großen Umweltskandal schließen lassen…Dabei hat Nick auch noch ganz andere Sorgen: Sein Vater, als Soldat im Irak stationiert, meldet sich nicht mehr…

Lieber wütend als traurig

Warum gibt eine erfolgreiche Journalistin ihren Job auf und verlässt ihre sechsjährigen Zwillinge, um in den Untergrund zu gehen und sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen? Und zwar nicht in einem fernen Land, sondern im Berlin der 1970er Jahre. Eine schwierige Frage und Alois Prinz hat in seinem Buch „Lieber wütend als traurig“ auch nicht den Anspruch sie zu beantworten. Als distanzierter Beobachter begibt er sich auf die Spuren der Frau, die mit einem Sprung aus dem Fenster ein neues Leben begann: Ulrike Meinhof.

Jenseits von Bollywood

Jeetas Zunge ist spitz und ihre Haut ist viel zu dunkel! Das findet zumindest Jeetas Mutter, deren größte Sorge es ist, ihre drei Töchter zu verheiraten. Während sich Jeetas ältere Schwestern in ihr Schicksal fügen und einer arrangierten Heirat zustimmen, hat Jeeta aber ihre eigenen Vorstellungen von der Zukunft.Sie lernt Sarina kennen und entdeckt, dass auch ein modernes, selbstbestimmtes Leben in Indien möglich ist.

Buchbesprechung: Heart of Darkness

“I love the smell of napalm in the morning.” Wer erinnert sich nicht an Marlon Brando als Walter Kurtz in Apocalypse Now? „Horror and moral terror are your friends, if not, then they are enemies to be feared.“ Was hat dieser schwitzende, wahnsinnige Mann aus dem kambodschanischen Urwald mit dieser Buchbesprechung zu tun?

Slacken, die neue Art zu balancieren

Wenn man im Sommer durch den Park läuft, kann man sie immer häufiger entdecken: Slackliner. Zwischen zwei Bäumen hängt ein dünner Spanngurt. Normalerweise dient ein solcher Gurt zur Sicherung von Transportware auf Lastwagen. Nicht aber dieser. Auf diesen Slacklines, wie sie die SportlerInnen nennen, werden Kunststücke vorgeführt, die man sonst nur aus dem Zirkus kennt.