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Korrekte Klamotten - Interview mit armedangels
Was im Januar 2007 mit der Gründung der Social Fashion Company durch Anton Jurina (29) und Martin Höfeler (26) mit einem Internetshop anfing, ist inzwischen zu einem Vertrieb geworden, der seine Kollektion auch in 15 Straßenläden anbietet – und das nicht nur in Deutschland. Thomas D und Jürgen Vogel sind nur zwei von mehreren Promis, die sich zu fairer Mode und „armedangels“ bekennen.
Keonda sprach mit Anton Jurina über bewaffnete Engel, den Modemarkt und Hilfe zur Selbsthilfe.
Ihr nennt euch bewaffnete Engel. Was sind denn eure Waffen?
Unsere Waffe ist unsere Botschaft: Wir machen junge, coole Mode, die unter anständigen Bedingungen hergestellt wird. Wir sind ein Beispiel dafür, dass man mit strategischem Konsum tatsächlich etwas verändern kann.
Was unterscheidet ein T-Shirt von „armedangels“ von anderen Modemarken?
Bei uns gibt es faire Löhne, kontrollierte Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit. Für die biologische Baumwolle zahlen wir den Bauern einen Preis, von dem sie leben können. Während der gesamten Herstellung verzichten wir auf Pestizide und gesundheitsschädliche Chemikalien. Unsere Produkte sehen also nicht nur stylisch aus, sondern sind gut für Mensch und Umwelt. Unsere Kleidung ist nicht teurer als die anderer Markenfirmen. Mit Billiganbietern können wir allerdings finanziell nicht konkurrieren – bei denen liegen die Verkaufspreise im Laden zum Teil unter unseren Einkaufspreisen.
Hat eine Geschäftsidee wie die von „armedangels“ in Zeiten von einer „Geiz ist geil“-Mentalität überhaupt eine Chance?
Ein Großteil der Käufer von höherwertiger Kleidung ist bereit mehr für nachhaltige Kleidung zu zahlen. Unser Preis hält sich im Rahmen: T-Shirts sind bei uns beispielsweise ab 29 Euro zu haben, eine Kapuzenjacke ab 79 Euro. Immer mehr Leute erkennen, dass ein nachhaltiger Lebensstil wichtig ist und Studien belegen, dass dies nicht nur eine kurzzeitige Mode, sondern ein langfristiger Trend ist.
In der aktuellen ke:onda könnt ihr das vollständige Interview lesen.
Mehr Infos zu „armedangels“ findet ihr unter www.armedangels.de
Das Interview führte Nina Bartz
Schlagworte: Wirtschaft, Nachhaltigkeit, Globalisierung
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